Zum Gedenken an den 1993 er Pogrom gegen Aleviten aus Sivas

Anatolien beherbergte im Laufe der Geschichte etliches Leid und Schmerz. Heute ist der Jahrestag eines dieser leidvollen Tage. Wir gedenken an die Opfer des Pogroms gegen Aleviten, der am 2 Juli 1993 in Sivas, Türkei stattfand. Als AnKa legen wir besonderen Wert darauf, eine Erinnerungskultur zu etablieren, dessen Ziel es ist, das Leiden des Menschen aus Anatolien im Bewusstsein zukünftiger Generationen aufrechtzuerhalten, damit sich solche Gräueltaten nie wieder wiederholen. 

Gemäß der Weisheit „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ werden wir, als AnKA, dem Aleviten jederzeit zur Seite stehen und ihr Leid teilen. Wir werden gemeinsam Tränen vergießen, gemeinsam trauern und und gemeinsam den Opfern gedenken, mit der Hoffnung, nie wieder Opfer solcher Unmenschlichkeiten trauern zu müssen.

Ziel AnKas ist es ein gestärktes Miteinander der verschiedenen Gruppierungen aus Anatolien zu fördern und Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus entgegenzuwirken. In diesem Kontext trauern wir die vielen Opfer des Pogroms gegen Aleviten am 02.07.1993 in Sivas.

Unser Herz blutet mit den Zurückgebliebenen.


Shemun Hanne Haydo – Volksheld der Suryoye

Suryoye sind eine der ältesten Volksgruppen Mesopotamiens. Sie hinterließen in den Feldern der Wissenschaft, Kunst, Philosophie, Architektur und Astronomie äußerst wichtige Werke.. Um das Volk der Suryoye, das im Verlauf seiner 6000 – jährigen Geschichte Gutes und Schlechtes erfuhr, näher kennenzulernen, wird der Investigativ-Schriftsteller Kemal Yalçın über den Volkshelden Shemun Hanne Haydo berichten, der sich im Leben jedes:r einzelnen Suryoyo verewigte. Ausgehend vom Leben des Helden wird auf SEYFO näher eingegangen.   

Unser zweiter Gast ist der Schriftsteller und Journalist Yawsef Beth Turo. Herr Turo ist einer der Verantwortlichen des Suruyo TVs, das sich zur Aufgabe gemacht hat, die Kultur der Suryoyo aufrechtzuerhalten. Im Zuge seiner Tätigkeit trägt Herr Turo Wichtiges zur Kultur der Suryoye sowie ihren Problemen bei.

Ein weiterer Gast ist Herr Shemun Turan Haydo, Enkel des Volkshelden Shemun Hanne Haydo, der als Vertreter der Familie Haydo das Panel bereichern wird.

Als AnKa freuen wir uns, Ihnen dieses Panel in Kooperation mit Suroyo TV und der Familie Haydo anbieten zu können und heißen Sie herzlich willkommen.

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Zum Gedenken an den 1938 er Pogrom gegen Aleviten aus Dersim

Anatolien beherbergte im Laufe der Geschichte etliches Leid und Schmerz. Heute ist der Jahrestag eines dieser leidvollen Tage. Wir gedenken an die Opfer des Pogroms gegen Aleviten, der am 4 Mai 1938 in Dersim, Türkei stattfand. Als AnKa legen wir besonderen Wert darauf, eine Erinnerungskultur zu etablieren, dessen Ziel es ist, das Leiden des Menschen aus Anatolien im Bewusstsein zukünftiger Generationen aufrechtzuerhalten, damit sich solche Gräueltaten nie wieder wiederholen. 

Gemäß der Weisheit „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ werden wir, als AnKA, dem Aleviten jederzeit zur Seite stehen und ihr Leid teilen. Wir werden gemeinsam Tränen vergießen, gemeinsam trauern und und gemeinsam den Opfern gedenken, mit der Hoffnung, nie wieder Opfer solcher Unmenschlichkeiten trauern zu müssen.

Ziel AnKas ist es ein gestärktes Miteinander der verschiedenen Gruppierungen aus Anatolien zu fördern und Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus entgegenzuwirken. In diesem Kontext trauern wir die vielen Opfer des Pogroms gegen Aleviten am 04.05.1938 in Dersim.

Unser Herz blutet mit den Zurückgebliebenen.

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Kurdische Geschichte und Kurdisch

Samstag, 10. Apil 2021  •  19:00 Uhr
Virtual • Zoom • Online Vortragsabend

Als eine der ältesten Volksgruppen Mesopotamiens und Anatoliens leben Kurden seit Jahrhunderten in diesem geographischen Raum. Um über die reiche kurdische Geschichte und Sprache zu sprechen, veranstaltet AnKA einen Gesprächsabend.

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Newroz in verschiedenen Kulturen

Sonntag, 21. März 2021  •  19:00 Uhr
Virtual • Zoom • Podiumsgespräch

Newroz wird in verschiedenen Teilen der Welt mit dem Beginn des Frühlings festlich gefeiert. Newroz hat in verschiedenen Kulturen einen unterschiedlichen  Stellenwert und wird mit mannigfaltigen kulturellen Aktivitäten gefeiert.

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Aus der Feder des Schriftstellers Kemal Yalçın „Emanet Çeyiz“
(Die anvertraute Mitgift)

Freitag, 12. März 2021  •  19:00 Uhr
Virtual • Zoom

Buchvorstellung

Aus der Feder des Schriftstellers Kemal Yalçın „Emanet Çeyiz“ (Die anvertraute Mitgift)

Kemal Yalçın wurde 1952 im Gemeindebezirk Honaz, der Stadt Denizli geboren. 1982 wanderte er nach Deutschland aus. In seinen Gedichten, Novellen und Romanen greift er Themen wie Menschenrechte, Völkermord, Frieden, Freundschaft, soziale Harmonie, gesellschaftliches Zusammenleben und Klimawandel auf. Unter anderem veröffentlichte er Romane und Gedichte über Griechen (Rum), Assyrer, Armenier und Kurden – Themen, die in der Türkei tabuisiert werden. Seine Schriften brachten ihm mehrere Verfahren ein, die erst nach 15 Jahren fallengelassen wurden.

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Niemals wieder!


Die verschollenen Töchter Dersims
„Hay Way Zaman“

Freitag, 29. Januar 2021  •  19:00 Uhr
Virtual • Zoom

Ein Webinar mit dem Autor: Kazım Gündoğan

Der Schriftsteller Kazım Gündoğan wurde 1963 in Ovacik, Dersim, dem heutigen Tunceli, geboren. Während des Militärputsches 1980 verließ er Dersim und siedelte sich in Istanbul an. Auf Grund seiner politischen Ansichten verbrachte er insgesamt zehn Jahre in verschiedenen Gefängnissen, 2002 wurde er schließlich entlassen. Unter unterschiedlichen Pseudonymen veröffentlichte er Forschungsartikel und Aufsätze in mehreren Zeitungen und Journalen. Er übernahm die Recherche und Produktion der Dokumentationsfilme „Munzur Akmazsa” (“Wenn der Fluss Munzur nicht fließt”), „Bir tutam saç” (“Eine handvoll Haare”) und „Dersim’in kayıp kızları” (“Die verschollenen Töchter Dersims”). Als Forscher und Produzent widmet er sich bis heute geschichtlichen
und sozialen Themen.

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Zum Gedenken an den 1978er Pogrom gegen Aleviten

Pressemitteilung PDF

Anatolien beherbergte im Laufe der Geschichte etliches Leid und
Schmerz. Heute ist der Jahrestag eines dieser leidvollen Tage. Wir
gedenken an die Opfer des Pogroms gegen Aleviten, der am 19.
Dezember 1978 in Maras, Türkei stattfand. Als AnKa legen wir
besonderen Wert darauf, eine Erinnerungskultur zu etablieren, dessen
Ziel es ist, das Leiden des anatolischen Volkes im Bewusstsein
zukünftiger Generationen aufrechtzuerhalten, damit sich solche
Gräueltaten nie wieder wiederholen.


Gemäß der Weisheit „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ werden wir, als
AnKA, dem alevitischem Volk jederzeit zur Seite stehen und ihr Leid
teilen. Wir werden gemeinsam Tränen vergießen, gemeinsam trauern
und und gemeinsam den Opfern gedenken, mit der Hoffnung, nie wieder
Opfer solcher Unmenschlichkeiten trauern zu müssen.

Ziel AnKas ist es ein gestärktes Miteinander der verschiedenen
Volksgruppen Anatoliens zu fördern und Diskriminierung, Ausgrenzung
und Rassismus entgegenzuwirken. In diesem Kontext trauern wir die
vielen Opfer des Pogroms gegen Aleviten am 19.12.1978 in Maras.
Unser Herz blutet mit den Zurückgebliebenen.


Haymatlos – Die Welt ist unser Vaterlan

04 Dezember 2020

Buchvorstellung „Haymatlos“ von Kemal Yalcin

Kemal Yalçın liest am Freitag, 4. Dezember 2020 aus seinem Roman Haymatlos – Dünya Bizim Vatanımız   (Haymatlos – Die Welt ist unser Vaterland, Roman) – zweisprachig vor.

Der Philosoph, Lehrer, Journalist und Autor Kemal Yalçın , geboren 1952 in der Türkei, musste 1982 aus seinem Heimatland fliehen. Er kam nach Deutschland, erhielt politisches Asyl und wurde Schriftsteller. In seinem Buch „Haymatlos“ schildert er von Zeitzeugen und ihren Nachkommen die Schicksale der Deutschen, die nach 1933 vor dem Nazi-Regime in die Türkei geflohen sind – Wissenschaftler, Musiker, Architekten, Politiker.

Sein Wunsch an Leser und Zuhörer: „Ich würde mich glücklich schätzen, wenn das Buch dazu beitragen könnte, dass man sich künftig auf türkischer wie deutscher Seite mit mehr Freundschaft, Achtung und Verständnis begegnet und sich der gemeinsamen Geschichte bewusst wird.“ 

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