Zum Gedenken an den 1978er Pogrom gegen Aleviten

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Anatolien beherbergte im Laufe der Geschichte etliches Leid und
Schmerz. Heute ist der Jahrestag eines dieser leidvollen Tage. Wir
gedenken an die Opfer des Pogroms gegen Aleviten, der am 19.
Dezember 1978 in Maras, Türkei stattfand. Als AnKa legen wir
besonderen Wert darauf, eine Erinnerungskultur zu etablieren, dessen
Ziel es ist, das Leiden des anatolischen Volkes im Bewusstsein
zukünftiger Generationen aufrechtzuerhalten, damit sich solche
Gräueltaten nie wieder wiederholen.


Gemäß der Weisheit „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ werden wir, als
AnKA, dem alevitischem Volk jederzeit zur Seite stehen und ihr Leid
teilen. Wir werden gemeinsam Tränen vergießen, gemeinsam trauern
und und gemeinsam den Opfern gedenken, mit der Hoffnung, nie wieder
Opfer solcher Unmenschlichkeiten trauern zu müssen.

Ziel AnKas ist es ein gestärktes Miteinander der verschiedenen
Volksgruppen Anatoliens zu fördern und Diskriminierung, Ausgrenzung
und Rassismus entgegenzuwirken. In diesem Kontext trauern wir die
vielen Opfer des Pogroms gegen Aleviten am 19.12.1978 in Maras.
Unser Herz blutet mit den Zurückgebliebenen.

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